In Deutschland werden im Jahr ca. 650.000 Babies geboren. Davon müssen 15% stationär in einer Kinderklinik behandelt werden. Von diesen Kindern sind 10% sehr kleine Frühgeborene, d.h. Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g bzw. einem Reifealter unter 32 Wochen.

Durch ihre zu frühe Geburt sind ihre Organe noch nicht ausgereift. Deshalb benötigen diese Kinder medizinische Unterstützung und Versorgung, da sich einige von ihnen mit Infektionen und Komplikationen auseinandersetzen müssen. Die meisten dürfen gesund die Klinik verlassen, einige müssen mit Behinderungen leben, einzelne sterben.

Für die betroffenen Eltern bedeutet dies Sorgen, Ängste, eine extreme Belastung. Auch für das Pflegepersonal und Ärzte bringt die Arbeit auf einer neonatologischen Station starke körperliche und seelische Beanspruchung mit sich.

Deshalb wurde der Förderkreis gegründet, z. B.

um die Eltern in der Krisenzeit und auch danach intensiv zu beraten, aufzuklären und nicht alleine zu lassen

um Pflegepersonal und Ärzten regelmäßige Weiterbildung zu ermöglichen

um die Wissenschaft der Neonatologie zu fördern. Denn nur durch Ursachenforschung können Frühgeburtlichkeit und Krankheiten bis hin zu späteren Behinderungen vermindert werden 

Die Mehrzahl unserer Mitglieder sind betroffene Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes der Situation hilf- und ratlos gegenüber standen. Sie und andere, die eine Verbesserung der Versorgung und Betreuung der Kinder und ihrer Eltern wünschen, ermöglichen durch ihre Mitgliedschaft, dass neu betroffene Eltern die
notwendigen Informationen und Hilfe erhalten.

Wir bitten Sie, helfen auch Sie die Situation der frühgeborenen und kranken Neugeborenen zu verbessern: Werden Sie Mitglied im Förderkreis Neonatologie e.V.!

Der Förderkreis ist gemeinnützig, überkonfessionell, an keine Institution gebunden und überregional. Der Jahres-Mitgliedsbeitrag beträgt zur Zeit 20.- Euro. Die Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir freuen uns auf neue Mitglieder!

Der Vorstand des Förderkreises Neonatologie:
Susanne Buchler, Angelika Brunke, Dr. Gertrud Meythaler, Dr. Matthias Vochem, Andrea Wiedmann