Förderkreis Neonatalogie

für das frühgeborene und kranke neugeborene Kind

Stichworte von D bis F

D

Dekompensation: Nicht kompensiert, nicht ausgeglichen
Diastole: Phase der Erschlaffung (Erweiterung) des Herzmuskels während dem Herzschlag. Gegenteil: Systole
Dilatation: Allgemein Erweiterung, z. B. des Herzens.
Ductus Arteriosus: (Ductus botalli) Ein Blutgefäß, das beim Ungeborenen die Körperschlagader mit der Lungenarterie verbindet und somit die Lunge weniger durchblutet wird. Er schließt sich kurz nach der Geburt und führt somit zu einer normalen Lungendurchblutung. Nur so kann das Kind optimal mit Sauerstoff versorgt werden. Der Verschluß dieses Gefäßes kann medikamentös oder operativ herbeigeführt werden.
Duodenum: Zwölffingerdarm, oberstes Stück des Dünndarms.
Dystelektase: Ungenügende Belüftung von Lungenabschnitten als Folge der partiellen Verlegung eines Bronchus. Meist Vorstufe zur Atelektase.
Dystrophie: Leichte Verlaufsform einer chronischen Ernährungsstörung.
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E

EEG: Elektroenzephalogramm. Es zeichnet die Hirnströme auf und dient z. B. zur Diagnose und Therapieüberwachung bei Krampfanfällen und Schädigung der Hirnzellen.
EKG: Elektrokardiogramm. Es zeichnet die Herzaktivität durch erfassen der elektrischen Ströme die vom Herzmuskel ausgehen auf. Es dient zur Überwachung und Erkennung von Herzfehlern.
Elektrode: Elektron. Meßfühler der physiologische Reize in elektrische Impulse umwandelt.
Elektrolyte: Mineralsalze die der Körper für den Stoffwechsel braucht und laufend über die Nahrung aufnehmen muß.
Emphysem: Aufblähung durch Gase, die in geringerer Konzentration oder garnicht vorhanden sein sollten.
Endotracheale Intubation: Einlegen eines weichen Kunststoffschlauches in die Luftröhre zur künstlichen Beatmung. Durch diesen Tubus wird auch der Schleim aus der Lunge abgesaugt.
Erythrozyten: Rote Blutkörperchen. Sie sind für den Sauerstofftransport im Blut zuständig.
Expiration: Ausatmung.
Extubation: Entfernen des Endotrachealtubus.
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F

Fetal distress: Sammelbezeichnung für Gefahrenzustände, die einem Baby vor, während oder kurz nach der Geburt drohen können.
FiO2: Flow in Sauerstoff, d. h. die Sauerstoffkonzentration, die in der Einatemluft enthalten ist (Raumluft hat 21% O2).
Fistel: Röhrenförmiger Gang zwischen Körperhöhlen und der äußeren oder inneren Körperoberfläche.
Fixieren: Behandlungsmethode bei Blutgruppenunverträglichkeit. Dabei werden dem Kind kleine Mengen Blut abgenommen und sofort durch Spenderblut ersetzt. Auf diese Weise wird das Blut des Kindes in einigen Stunden etwa 3 mal ausgetauscht.
Fontanelle: Knochenlücke zwischen den Schädelknochen des Neugeborenen, die sich im Wachstum schließt.
Foramen: Verbindung zwischen den Herzvorhöfen. Schließt sich nach der Geburt.
Frühgeborenes: Neugeborene, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden oder weniger als 2500g wiegen.
Fundus: Augenhintergrund.
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