| Hämangiom: | Blutschwamm oder auch Storchenbiß. Gutartige Gefäßgeschwulst, die fast immer wieder von selbst verschwindet. |
| Hämatokrit: | Abk. HK. Der Anteil von Zellen am gesamten Blutvolumen in Prozent. Er fällt bei Blutungen stark ab, das Blut wird verdünnt. |
| Hämodynamik: | Betrachtung des Blutkreislaufes unter physikal. Gesichtspunkten. In der Kardiologie zunehmend von Bedeutung. |
| Hämoglobin: | Roter Blutfarbstoff. Nimmt den Sauerstoff in den Lungenbläschen auf und gibt ihn in den Körperzellen wieder ab. |
| Hämolyse: | Beschleunigter Zerfall der roten Blutkörperchen. Kann durch Blutgruppenunverträglichkeit, Gift oder Medikamente ausgelöst werden. |
| Hernie: | Gewebebruch. Kann z. B. als Leistenbruch auftreten. |
| Hyalines Membransyndrom: | Bildung von Membranen (Häutchen) auf der Oberfläche der Lungenbläschen infolge Unreife (Surfactantmangel), die den Gasaustausch behindern. Beginnt in der Regel nach einigen Tagen auszuheilen. |
| Hyper-: | Vorsilbe; bedeutet, daß von der Substanz zuviel vorhanden ist. (Gegenteil: Hypo-.) |
| Hyperbilirubinämie: | Neugeborenengelbsucht durch Erhöhung des Bilirubin. Sie wird durch den Zerfall von Erythrozyten (rote Blutkörperchen) ausgelöst. Siehe auch Bilirubin. |
| Hypertrophie: | Vergrößerung der einzelnen Zellen eines Organs. Im Gegensatz zur Hyperplasie (zahlenmäßige Vermehrung der Zellen). Gegenteil: Hypotrophie) |
| Hyperventilieren: | Übermäßige Steigerung der Atmung, wodurch übermäßig viel CO2 abgeatmet wird und zur Alkalose führen kann. |
| Hypoxie: | Sauerstoffmangel im Körpergewebe. |
| Ikterus: | Gelbsucht; bei Neugeborenen als Hyperbilirubinämie. |
| Immunglobuline: | Eiweiß mit Antikörpereigenschaften; unterstützen die Abwehrlage des Körpers gegen Infekte. |
| Indikation: | Zwingender Grund zur Anwendung eines best. Heilverfahrens. |
| Infiltration: | Einlagerung fremder Zellen oder flüssigkeiten in normale Gewebe. |
| Inspiration: | Einatmung. |
| Intermittierend: | Aussetzend., Stoßweise, mit Unterbrechungen. |
| Interstitielles Emphysem: | Luftansammlung im Gewebe zwischen den Lungenbläschen. |
| Interstitielles Ödem: | Flüssigkeitsansammlung im Gewebe zwischen den Lungenbläschen. |
| Intramuskulär: | In den Muskel. Spritzen können intramuskulär (im) oder intravenös (iv) gegeben werden. |
| Intravenös: | In die Vene. Siehe auch Intramuskulär. |
| Intubation: | Einen Tubus (feiner Kunststoffschlauch) legen. |