Förderkreis Neonatalogie

für das frühgeborene und kranke neugeborene Kind

Stichworte von S bis U

S

Sectio (caesarea): Schnittentbindung, Kaiserschnitt.
Sedativa: Beruhigende, dämpfende Medikamente.
Sedieren: Unter Beruhigungsmittel stellen.
Sekundär: Nachfolgend, abhängig, zweitrangig.
Sepsis: Blutvergiftung.
Shunt: Verbindung von Gefäßen mit arteriellem und venösem Blut, das sich vermischt.
Sonogramm: siehe Ultraschall.
Soor: Hautpilzkrankheit, die als Windeldermatitis am Po des Kindes auftritt. Oft auch im Mund und Magen-Darmtrakt vorhanden.
Spasmus: Vermehrter Spannungszustand der Muskulatur, Krampf.
Stenose: Verengung.
Stridor: Pfeifendes Atemgeräusch bei Verengung der oberen Luftwege.
Sub-: Vorsilbe unter-.
Subcutan: Unter der Haut liegend.
Surfactant: Oberflächenbeschichtung der Lungenbläschen die verhindert, daß sie bei der Ausatmung zusammenfallen und verkleben. Bei sehr unreifen Frühgeborenen ist es noch nicht in ausrreichendem Maße vorhanden, was zum Atemnotsydrom führen kann. Surfactant kann seit einiger Zeit als Medikament hergestellt werden.
Syndrom: Gruppe von gleichzeitig auftretenden Krankheitszeichen.
Systole: Phase des Zusammenziehens des Herzmuskels beim Herzschlag. Tritt abwechselnd mit der Diastole auf.
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T

Tachykardie: Beim Frühgeborenen eine über längere Zeit auftretende Herzfrequenz über 180 Schläge pro Minute. Sie kann bei Streß, Infektionen und Nebenwirkungen von Medikamenten auftreten.
Thorax: Brustkorb.
Titer: In der Serologie diejenige Menge eines Antigens oder Antikörpers, die noch eine deutlich positive Reaktion zeigt, d. h. er zeigt die Güte der Immunität für eine bestimmte Krankheit an.
Toxizität: Giftigkeit.
Trachea: Luftröhre.
Transposition: Umstellung, bzw. Fehlanlagen.
Trombozyten: Blutplättchen, die für den Verschluß einer Wunde und der Blutgerinnung dienen.
Tubus: Feiner weicher Kunststoffschlauch, der beim Intubieren in die Luftröhre eingeführt wird.
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U

Ulkus: Geschwür.
Ultaschall: Bei dieser Untersuchung werden vom Schallkopf, der auf die Haut aufgelegt wird, Schallwellen ausgesandt. Überall, wo sie auf Gewebe treffen, werden sie verändert oder reflektiert. Der Schallkopf fängt diese Signale wieder auf und wandelt sie in Bilder um. Somit lassen sich genaue Angaben über die untersuchten Organe machen.
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