Der Förderkreis Neonatologie für das frühgeborene und kranke neugeborene Kind e. V. wurde im August 1988 von betroffenen Eltern, Fachärzten und Schwestern der Neonatologie gegründet. Der Verein bemüht sich um eine Verbesserung der Situation von betroffenen Kindern, deren Angehörigen sowie des medizinischen Fachpersonals. Aus diesem Grund beabsichtigt der Förderkreis mit Hilfe von Spenden und Mitgliedsbeiträgen folgende satzungsgemäßen Ziele zu erreichen:
Aufgrund der eigenen Erfahrungen aus der "akuten Krankenhauszeit" glauben wir, dass das Bedürfnis nach Erfahrungsaustausch, Aussprache und Zuspruch von Menschen die ähnliches erlebt haben, groß ist. Deshalb entstand zwei Jahre nach der Gründung des Vereins aus den Reihen der Mitglieder die Eltern-Gesprächsgruppe "Eltern helfen Eltern" mit regelmäßigen Treffen. Sie kümmert sich hauptsächlich um die betroffenen Väter und Mütter. In erster Linie soll dadurch den Eltern, deren Kinder sich noch im Krankenhaus befinden, Mut gemacht und Gelegenheit gegeben werden, über Ängste und Schwierigkeiten zu sprechen. Wir hoffen, dass sie von den Erfahrungen der Gruppenteilnehmer profitieren und sich verstanden und bestätigt fühlen.
Darüber hinaus war zu bemerken, dass die seelische Verarbeitung des Erlebten bei den Eltern oftmals erst mit der Entlassung des Kindes beginnt. Ebenso entsteht das Gefühl, mit der Verantwortung zu Hause für die richtige Ernährung, Entwicklung und Gesundheit des Kindes, überfordert zu sein. Um diesem gerecht zu werden, bietet der Förderkreis einen umfassenden Säuglingspflegekurs an.
Einen monatlichen Spieltreff für ehemals frühgeborene oder krank geborene Kinder veranstaltet der Förderkreis. Hier gibt es die Möglichkeit, dass die Kinder regelmäßig in einer Gruppe zusammen spielen und die Eltern sich über den Alltag austauschen können.
Das neuste Projekt des Förderkreises besteht im Aufbau eines Baby-Schwimmkurses für Frühchen und ist speziell auf die Ansprüche der Kleinen abgestimmt.
Auch wenn die Treffen nicht von allen Betroffenen gleichermaßen angenommen werden, ist es letztendlich beruhigend zu wissen, dass es diese Einrichtung gibt. Auf die kann man für den Fall, dass die Belastung durch die Angst um das Kind keinen Raum mehr für Gespräche in der Familie zulässt, jederzeit zurückgreifen.
Auch wenn die Treffen nicht von allen Betroffenen gleichermaßen angenommen werden, ist es letztendlich beruhigend zu wissen, dass es diese Einrichtung gibt. Auf die kann man für den Fall, dass die Belastung durch die Angst um das Kind keinen Raum mehr für Gespräche in der Familie zulässt, jederzeit zurückgreifen.
Deshalb ist die Teilnahme an den Treffen an keine Regelmäßigkeit oder Mitgliedschaft im Verein gebunden.
Der Förderkreis besitzt eine Auswahl an Fachliteratur und Bilddokumentationen zum Thema Frühgeburt.
Der Förderkreis ist eine bundesweite und überkonfessionelle Organisation, die an keine Institution gebunden und als gemeinnützig anerkannt ist. Der Jahresbeitrag beträgt 20.- Euro als Minimum, kann aber nach eigenem Ermessen beliebig erhöht werden und als Spende, die steuerbegünstigt ist, den Betroffenen helfen.